Montag, 14. Januar 2008

Lebe wild und gefährlich?

Viele Menschen wünschen sich eine grundlegende Änderung ihres Lebens. Wünschen sich mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit, weniger Anpassung und Enge. Den konsequenten Schritt weiter zu gehen fällt ihnen aber oft schwer. Denn sie haben Angst vor der Veränderung und vor den Risiken, die eine Entscheidung mit sich bringt. So bleiben sie in ihrer Situation verhaftet, akzeptieren den ungeliebten Partner, den Job, der ihnen nicht gefällt oder Beziehungen mit anderen, die mehr Stress bescheren als etwas anderes. Damit stehen sie der eigenen Entwicklung im Weg. Denn wer kein Risiko eingeht, um entstandene Sicherheiten nicht aufzugeben, wird sich nicht weiterentwickeln können, und damit auf die Dauer auf Lebensfreude verzichten müssen. Zudem ist es so, das Leben ständig Veränderung bedeutet. Auch den größten Sicherheitsfanatiker holt sie irgendwann ein, und er wird sich Herausforderungen stellen müssen, ob es ihm passt oder nicht. Ist es da nicht besser, an Veränderungen zumindest mit einem Teil Selbstkontrolle heranzugehen? Schließlich gibt es nicht umsonst das Sprichwort: „Den Mutigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es dorthin.“

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Zuletzt aktualisiert: 9. Feb, 23:34

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